Der berühmte Heimat - und Chiemseemaler Hiasl Maier-Erding hinterließ wunderschöne Gemälde von Erding und dem Chiemsee. Einige davon können in den Räumen des "Mayr-Wirt" besichtigt werden.

* 05. Mai 1894 in Erding als Sohn des Gastwirts Matthias Mayr.

Er starb am 30. April 1933 mit 39 Jahren nach einem schweren Nierenleiden im Nymphenburger Krankenhaus in München.
Beerdigt ist er in der Familiengruft auf dem Erdinger Friedhof.

Der Herzog von Mecklenburg finanzierte ihm eine Reise zu den großen deutschen Museen und leitete ihn an seinen Bruder nach Holland weiter, um Niederländische Meister (vor allem Rembrandt und Hals) zu studieren und um unter anderen den Prinzgemahl Prinz Hendriek der Niederlande zu malen.
Hiasl Maier war von schneller Auffassung. Er arbeitete gründlich und gut. Schon immer hatte man einzelne Landschaften, Stilleben und vor allem Portraits besonders hervorgehoben. Viel Anerkennung fand auch das Tryptichon auf der Fraueninsel, das Hiasl Maier als Kriegerehrenmal nach Persönlichkeiten der Insel gestaltete. Der Künstler wurde zum Ehrenbürger ernannt. Er wohnte und arbeitete beim Huberbauern in Gstadt.


 

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