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Gasthof - Hotel Mayr Wirt
Inhaber: Andreas Mayr
Haager Straße 4, 85435 Erding
Telefon: 08122/880920
Fax: 08122/7098
E-Mail: info@mayrwirt-erding.de

 Partnerhotel der Therme Erding Touren-Fahrer Partner Haus
Kirche und Wirtshaus Musikantenfreundliches Wirtshaus Fahrradfreundlicher Betrieb












Wir über uns
"Bayerische Gastlichkeit und das Herz am rechten Fleck"
So könnte man unser Haus beschreiben. Seit vier Generationen
im Besitz der Familie Mayr und ebenfalls das Geburtshaus des
berühmten Chiemseemalers Hiasl Maier- Erding ist es selbst
ein Stück Kultur Bayerns.
In der Stadtmitte von Erding gelegen ist der das Gasthaus und
Hotel Mayr-Wirt seit jeher ein Ort, an dem Leute feiern,
übernachten, sich treffen, bayerische Küche genießen oder ganz
einfach ein gepflegtes Erdinger Bier trinken.
Immer schon wird bei uns großer Wert darauf gelegt, dass der
Gast sich wohlfühlt und dass er beste heimische Speisen und
Getränke genießen kann.

Geschichte & Historisches

Bereits kurz nach der Einheirat des Matthias Mayr im Jahre 1891 bürgert sich der Name Mayr-Wirt ein. Bis dahin hieß die Gastwirtschaft "Beim Kirmeyer".
Der Bruder von Franz Xaver Mayr, der berühmte Chiemseemaler Hiasl Maier-Erding schlug die künstlerische Laufbahn ein und hinterließ wunderschöne Gemälde von Erding und dem Chiemsee. Einige davon können in den Räumen des "Mayr-Wirt" besichtigt werden.
1919 übernahm dessen Sohn Franz Xaver Mayr mit seiner Gattin Mathilde das Anwesen und erweiterte die Gastwirtschaft um eine Metzgerei, die bald zu einem Begriff für Qualität wurde. Am 18. April 1945 wurde der Mayr-Wirt, wie auch weite Teile des Stadtviertels völlig zerbombt. Sofort begann man mit dem Wiederaufbau. So konnte man bald wieder (-wenn auch erst in Behelfsräumen-) den Betrieb der Gaststätte und der Metzgerei aufnehmen.
Seit 1946 ist der Mayr-Wirt auch Mitglied im Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband.
Im Jahr 1989 übernahm Andreas Mayr die Leitung des Mayr-Wirt, um ihn im Sinne des Firmengründers Franz Xaver Mayr fortzuführen.
So zählen Tradition und Qualität zu den Hauptgrundsätzen des Unternehmens, ohne dass man sich jedoch den Neuerungen der Zeit verschlossen hätte.

Berühmheiten unserer Familie - Der Kunstmaler Hiasl Maier-Erding

* 05. Mai 1894 in Erding als Sohn des Gastwirts Matthias Mayr und + 30. April 1933 in München.

Nachdem er sich gegen die Absicht seines Vaters ihn Bäcker werden zu lassen, durchgesetzt hatte, begann er 1907 in Prien, Bayern bei Malermeister Schöberl eine Lehre als Dekorationsmaler.

Er endeckte in dieser Zeit sein Herz für den Chiemsee, die Bewohner und die Landschaft. Er zeichnete und malte jede freie Minute. Dabei fand er herzlichen Kontakt zu Fischern, Bauern, Geistlichkeit und Klosterfrauen auf Frauenchiemsee. Dort spürte man allenthalben, wie in diesem jungen Menschen künstlerische Qualität heranwuchs.

So gewann Hiasl Maier nicht nur Landschaft, Interieurs und anderes mehr für sich, sondern er lernte auch viele Menschen kennen und schätzen, Vorteile, die ihm zugute kamen.

Der Herzog von Mecklenburg finanzierte ihm eine Reise zu den großen deutschen Museen und leitete ihn an seinen Bruder nach Holland weiter, um Niederländische Meister (vor allem Rembrandt und Hals) zu studieren und um unter anderen den Prinzgemahl Prinz Hendriek der Niederlande zu malen.

Wieder am Chiemsee, griff er dort zur Palette, kam aber immer wieder nach Erding, wo er im Gasthaus seines Vaters und dann seines Bruders immer mit Bauern, Viehhändlern, Metzgern und Ehhalten zusammen kam. Er schaute ihnen auf Gewand und Mund, und sagte selbst von sich: "Ich male im Dialekt."

Erding war seine stille Liebe, der Chiemgau seine zweite Heimat geworden.

Er war ein echter Sohn Bayerns, der Sprache und Glauben seines Volkes liebte und zur Richtschnur seines Handelns machte. Darin lag ein Bekenntnis zu seiner Heimat. Den vielen Portraits gab er das Markante und Aussagende der Persönlichkeit mit.

Seine Arbeiten, so schrieb ein Kunstkritiker 1932, sind alle ausgezeichnet durch Kraft und Treue, sie sind echt bayerische Kunst.

 

Hiasl Maier war von schneller Auffassung. Er arbeitete gründlich und gut. Schon immer hatte man einzelne Landschaften, Stilleben und vor allem Portraits besonders hervorgehoben. Viel Anerkennung fand auch das Tryptichon auf der Fraueninsel, das Hiasl Maier als Kriegerehrenmal nach Persönlichkeiten der Insel gestaltete. Der Künstler wurde zum Ehrenbürger ernannt. Er wohnte und arbeitete beim Huberbauern in Gstadt.

Er starb am 30. April 1933 mit 39 Jahren nach einem schweren Nierenleiden im Nymphenburger Krankenhaus in München.

Beerdigt ist er in der Familiengruft auf dem Erdinger Friedhof.